"Schade!", so kommentiert Trainer Andreas Tomaselli die Roland Waldners Aufgabe beim Sterzinger Nachtspektakel, "…ich hätte gern gehabt, daß sich Roland vor dem 3.000er in Antwerpen noch einmal richtig quält – kann man nix machen."
Das mit Afrikanern voll-gestopfte Starterfeld kündigte wie jedes Jahr ein schnelles Rennen über 5.000 Meter an.
"Die Stimmung im Puplikum war wirklich super – leider hab ich einen total verkorksten Tag erwischt – ich konnte mich den ganzen Tag nicht auf das Rennen einstellen – und beim Rennen war ich dann leider auch überhaupt nicht bei der Sache…", so Roland Waldner, "…die ersten beiden (von 5) Runden waren höllisch schnell – und am Beginn der Dritten resignierte ich und stieg aus.
Das war kein tolles Gefühl! Und darum werd ich alles daran setzen, daß so etwas nicht mehr so schnell passiert!" Das Rennen selbst war fest in kenianischer Hand.
"Ich werde Roli nächstes Jahr bestimmt wieder nach Sterzing schicken – und dann wird er zeigen, daß er auch über 5.000 Meter eine gute Figur machen kann", so Tomaselli abschließend.