Kein neuer Tiroler Meilen-Rekord in Linz

"Das haben wir uns natürlich etwas anders vorgestellt…", meint LLZ-Coach Andreas Tomaselli zur Vorstellung seines Schützlings beim Gugl-Meeting, "…aber es ist nicht halb so schlimm, wie es auf der Ergebnisliste aussieht!"

Der Auftrag des Trainers war ganz klar: Auf keinen Fall vor der Konkurrenz verstecken – aber trotzdem "mit Hirn laufen"! Das Ziel: als erster Tiroler über die Meile unter 4 Minuten bleiben!

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Waldner läuft ö-Jahresbestzeit in Antwerpen!

Am Mittwoch nahm LLZ-Athlet Roland Waldner beim internationalen EAP-Meeting in Antwerpen teil und schraubte mit Rang 6 dabei seine persönliche Bestzeit auf 8:09,54 Minuten – die schnellste von einem Österreicher in dieser Saison gelaufene Zeit.

Um 7 Sekunden verbesserte Waldner dabei seine bisherige Bestmarke.

Jetzt fehlen Waldner noch 5 Sekunden auf das Limit für die Crosslauf-EM, die im Dezember in Thun (CH) ausgetragen wird.

"Und dabei war das erst das erste Rennen über 3.000 Meter seit den Hallen-Staatsmeisterschaften im Februar – ich bin sehr zuversichtlich, daß Roland schon beim nächsten Versuch unter 8:05 laufen wird und sich damit fix für die Cross-EM qualifiziert", so LLZ-Coach Tomaselli.

Doch das nächste große Ziel heißt "SUB-4" über die Meile! Am Montag wird Waldner nämlich beim Gugl-Meeting in Linz über die klassischste aller Mittelstrecken an den Start gehen, und versuchen, als erster Tiroler die 4 Minuten Schallmauer zu durchbrechen.

W.O. beim Sterzinger Elite-Straßenlauf

"Schade!", so kommentiert Trainer Andreas Tomaselli die Roland Waldners Aufgabe beim Sterzinger Nachtspektakel, "…ich hätte gern gehabt, daß sich Roland vor dem 3.000er in Antwerpen noch einmal richtig quält – kann man nix machen."

Das mit Afrikanern voll-gestopfte Starterfeld kündigte wie jedes Jahr ein schnelles Rennen über 5.000 Meter an.

"Die Stimmung im Puplikum war wirklich super – leider hab ich einen total verkorksten Tag erwischt – ich konnte mich den ganzen Tag nicht auf das Rennen einstellen – und beim Rennen war ich dann leider auch überhaupt nicht bei der Sache…", so Roland Waldner, "…die ersten beiden (von 5) Runden waren höllisch schnell – und am Beginn der Dritten resignierte ich und stieg aus.

Das war kein tolles Gefühl! Und darum werd ich alles daran setzen, daß so etwas nicht mehr so schnell passiert!" Das Rennen selbst war fest in kenianischer Hand.

"Ich werde Roli nächstes Jahr bestimmt wieder nach Sterzing schicken – und dann wird er zeigen, daß er auch über 5.000 Meter eine gute Figur machen kann", so Tomaselli abschließend.