"Das haben wir uns natürlich etwas anders vorgestellt…", meint LLZ-Coach Andreas Tomaselli zur Vorstellung seines Schützlings beim Gugl-Meeting, "…aber es ist nicht halb so schlimm, wie es auf der Ergebnisliste aussieht!"
Der Auftrag des Trainers war ganz klar: Auf keinen Fall vor der Konkurrenz verstecken – aber trotzdem "mit Hirn laufen"! Das Ziel: als erster Tiroler über die Meile unter 4 Minuten bleiben!
"Mir ging es die erste Runde sehr gut! Daß das Tempo derart hoch war, hab ich gar nicht so bemerkt…", meint Roland Waldner zu seinem wohl zu couragiertem Anfangstempo, "…aber als ich bei 1:56 Minuten bei 800 Meter durchging wusste ich, daß das wohl kaum gut gehen kann." Die Sollzeit lag bei knapp unter 2:00 Minuten – aber für diese Pace hatte sich im Rennen keine Gruppe gefunden – leider – da blieb Waldner nichts anderes übrig, als sich der nächst-schnelleren Gruppe anzuschließen… "Die letzte Runde war dann wirklich nur noch der pure Kampf mit dem inneren Schweinehund – das hat ganz schön weh getan!", kommentiert Waldner die letzten 400 Meter. "Daß ein Branko Zorko (Ex-Hallen-WM-Dritter über 1.500 Meter) erst 120 Meter vor dem Ziel an Roland vorbei ging tröstet uns nicht wirklich über die alles andere als tolle Zeit von 4:10,61 Minuten hinweg…", meint Tomaselli resümierend, "…da werden wir uns wohl doch noch ein schnelles 1.500 Meter Rennen suchen müssen – das kann's wohl nicht gewesen sein."